Gettorf

Inmitten der reizvollen Landschaft des Dänischen Wohlds zwischen Nord-Ostsee-Kanal, Eckernförder Bucht und Kieler Förde, in unmittelbarer Nähe zu den Ostseebadestränden, liegt Gettorf. Seiner günstigen geographischen Lage hat unser Ort, der erstmals um 1259 schriftlich erwähnt wurde, seine frühe Gründung zu verdanken. Auf dem Schnittpunkt der damaligen Nord-Süd- und Ost-West-Handelswege ist die Entstehung Gettorfs schon zur Wikingerzeit um 800 - 1000 n. Chr. anzunehmen. Ganz gleich, aus welcher Richtung man auf Gettorf zukommt, ist immer zuerst der Kirchturm der St-Jürgen-Kirche mit seiner beachtlichen Höhe von 64 m von Weitem zu sehen. Ältester Teil der Kirche ist das Langschiff, das um 1250 erbaut wurde. Der Bau des Kirchturms und des Südflügels einschließlich der künstlerischen Ausgestaltung waren bis etwa 1600 fertig gestellt.

Als Unterzentrum und geographischer Mittelpunkt des Dänischen Wohlds ist es unsere hauptsächliche Aufgabe, die Versorgung der Bürger des Umlandes durch das vorhandene Angebot unserer Gewerbetreibenden mit allen Dingen des täglichen Bedarfs sicherzustellen. Gettorf verfügt über eine gute kleinstädtische Struktur mit hohem Wohn- und Freizeitwert.

In Gettorf befinden sich Grundschule, Hauptschule und Gymnasium mit Realschulteil sowie eine betreute Grundschule. Das Kindertagesstättenangebot ist mit zwei gemeindlichen Kindergärten (einer davon mit integrativer Kindergartengruppe) und zwei evangelischen Kindergärten so umfangreich, dass jederzeit genügend Plätze zur Verfügung stehen.

Auch als kulturelles Zentrum hat Gettorf mit seiner aktiven Volkshochschule, Pro Musica, Laienkünstlergruppen und einer Vielzahl von rührigen Vereinen und Verbänden einen Ruf weit über die Ortsgrenzen hinaus. Hinter dem Verwaltungsgebäude befindet sich die grundrenovierte Holländermühle, in der die Gemeindebücherei beheimatet ist. Das 1. Obergeschoss der Mühle steht für kulturelle Veranstaltungen und für standesamtliche Trauungen zur Verfügung. Ein Heimatmuseum kann ganzjährig besichtigt werden.

Dieses Angebot wird auf sportlichem Sektor durch verschiedene Sportvereine, die nahezu alle Sportarten anbieten, ergänzt.

Ein gutes Rad- und Fußwanderwegenetz auch in der Gettorfer Umgebung bietet unseren Mitbürgern und Gästen gute Möglichkeiten zur Entspannung und Erholung.

Neben der schon beschriebenen St-Jürgen-Kirche und der Mühle ist selbstverständlich Bumanns Tierpark, der vor rd. 35 Jahren durch die Familie Bumann gegründet wurde und auch heute noch in Familienbesitz ist, eine Attraktion für die Bürger und Besucher Gettorfs.

Die "verkehrsmäßige Entzerrung" unseres Ortskernes war Voraussetzung für die im Jahre 1993 endgültig fertig gestellte Fußgängerzone, die zum Bummeln und Verweilen einlädt. In dieser Fußgängerzone - in der Eichstraße - wird jeweils Dienstag nachmittags und Freitag vormittags ein Wochenmarkt abgehalten.

Der Busbahnhof am Gettorfer Bahnhof wurde ergänzt durch einen weiteren Busbahnhof am Schulzentrum (bestehend aus Isarnho-Schule und Jarnwith-Schule). Hierdurch wurden die Verkehrsbedingungen erheblich verbessert. Durch Grenzänderungsverträge mit der Gemeinde Tüttendorf in den Jahren 2001 und 2002 wurden rd. 12 ha umgemeindet.

Seit 1991 besteht zwischen der Gemeinde Gettorf und der Stadt Marlow in Mecklenburg-Vorpommern eine Städtepartnerschaft, die im Laufe der Zeit durch die Vereine und die vielfältigen privaten Kontakte mit regem Leben erfüllt wird.

 

www.gettorf.de


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© Sonja Schneider